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Blutegel Therapie für die Tiere

Blutegel


Der Blutegel

der Blutegel gehört zur Gattung der Ringelwürmer, ähnlich wie der Regenwurm. Er ist beidgeschlechtlich (Zwitter) und pflanzt sich durch Eiablage fort. Zum Überleben braucht der Egel sauberes  Wasser und Steine, an denen er sich häuten kann. Der Egel kann durchaus 25 Jahre alt werden.

Im Wasser bewegt sich der Egel wie ein Delphin, an Land benutzt er seine Saugnäpfe, um sich fortzubewegen. Der Egel hat sowohl vorne wie auch hinten einen Saugnapf, wobei nur an der Kopfseite 80 bewegliche Zähne sitzen. Mit diesen Zähnen fräst sich der Egel in die Haut seines Wirtes ein. Bei einem Biss gibt der Blutegel verschiedene Substanzen ab, von denen 8 in Wirkung und Struktur erforscht sind.( siehe Wirksubstanzen)

Schon 1500 vor Christi wird die Heilwirkung des Hirudo medicinalis
(medizinischer Blutegel) beschrieben. Mitte des 19. Jahrhunderts hatte der Blutegel Hochkonjunktur. Durch Unkenntnis wurden teilweise zu viele Egel angesetzt, wodurch es zu Komplikationen kam.

Neue medizinische Erkenntnisse ließen die Blutegeltherapie immer mehr in Vergessenheit geraten.

Mitte der 80er Jahre wurde der Blutegel in der Medizin wieder entdeckt. Vor allem in der Unfall- und Plastischen- Chirurgie kommt er heute wieder zum Einsatz.    (siehe Medizinische Anwendungen)

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